Sonntag, 28. Juli 2024

28.07.24 Ferryview Campsite ganz oben

Wie viele Leuchttürme schaffen wir heute? 2 plus 2 Castles.
Morgens sind 16 Grad drin, 14 draußen.
Am Ousdale Broch oä könnte man auf einem P stehen. Morgens sehen wir immer viele Plätze zum Übernachten 😁. Man könnte in jedem Ort zwei Tage bleiben und in der Gegend wandern oder sonstwas. Es ist überall schön.

25 Min bzw. 15 Meilen fahren bis Dunbeath Harbour.
Parkplatz mit Klo, Donation Box für freiwillige Spende, dass sie es erlauben und das Klo zur Verfügung stellen. 
Spaziergang geplant am Strand, das hatte ich aus einem Reisebericht. Ab heute sind mal die Wanderschuhe dran.



Wir laufen rüber, unten entlang, schöner Weg, kommen zum Fels, wo man drunter durch muss, auf der anderen Seite meist Kiesel, die werden immer größer, echt gefährlich zum Umknicken. Bis unterhalb v. Castle, das nicht zu besichtigen wäre, steht schon im Internet. Es wurde 2023 von einem texanischem Milliardär gekauft. Der vorige Besitzer hat sich wegen finanzieller Probleme am Tag des Verkaufs umgebracht. 


Um nicht über die Steine zurück zu müssen, schlägt Axel vor, da hoch, und oben dann rüber. Also krabbeln wir in Zeitlupe hoch, ich nass geschwitzt schon auf der Hälfte, oben geht’s aber nach links, wir landen hinterm Castle. Das sieht weit aus....
Dort laufen wir zur Straße und nicht wie Google vorschlägt, an der Hauptstraße zurück, sondern daneben am Museum und Schafskonzert vorbei, einen Fusspfad runter.
Dann waren wir lang genug unterwegs fürs Mittagessen. Neben dem P ist ein Imbisswagen mit Lobster oder Krabbensandwiches, das ist garantiert von hier. 
Aber Fastfood und viel Verpackung. War lecker. 
Danach fahren wir weiter. 
Ein bekloppter Lastwagenfahrer mit hohem langen Laster überholt uns in einer Kurve! Idiot. 
Überall sind glückliche Kühe auf den Weiden und einmal Lamas. 
Irgendwann gibt’s keine Bäume mehr. 
Nächstes Ziel nach 45 Min und 25 Meilen, Wick bzw der Leuchtturm an der Spitze, Noss Head Lighthouse und dabei die Ruine von Castle Sinclair Girningoe. 
Wir kriegen ganz günstig am Anfang gleich einen Parkplatz, es steht nämlich ziemlich alles voll, Sonntag Nachmittag und schönes Wetter. Später parken die noch neben uns alles mit Autos voll, aber die, die im Weg waren, fuhren später direkt zugleich mit uns weg, wie praktisch!
Zum ersten Mal treffen wir in diesem Urlaub auf pay&display, 1 Pfund für 2 Std. Das reicht uns.
Beim Lighthouse haben wir uns gefragt, wo all die Leute sind. Keiner da! 
Ich habe meinen Foto rausgeholt, weil das Handy doch keine gescheiten rangezoomten Bilder macht, der ist jetzt für die weiten Entfernungen dran, bis bald die Batterie leer ist. 
Von diesem Parkplatz aus läuft man runter zum Castle Sinclair Girningoe, eine Ruine eines ziemlich großen Castles. Ein längeres Stück Weg hin, dann die Überraschung, das ist eine schöne Burg, wo nur gesperrt ist, wo was einstürzen kann, sonst überall erlaubt. Bei uns wäre alles gesichert und gesperrt. Eine Überraschung. 


Zurück am Womo essen wir den pappsüssen Muffin von gestern aus Tain, die Lobster Roll am Imbiss zu Mittag war ja nicht so groß gewesen…
19 Grad sind’s um 3 Uhr. Mittags wird’s immer schöner und wärmer und weniger windig. 
Weiter nach Norden zum nächsten Leuchtturm, dem rechts oben an der Ecke, Duncansby Lighthouse. 40 Min, 33 Meilen. Auch dahin führt wieder eine Single Track Road, die ist irgendwie angenehm, vielleicht, weil die meist weite Aussicht hat oder nicht so viele entgegenkommen?

Wick hat schlechteste Straßen mit gefährlichen Löchern. Wenn wir keine neuen Reifen drauf hätten, hätten wir schon mehrere Platte, sagt mein Autokenner. 
Einmal müssen wir warten, bis zwei Schafe über den Weg sind. 
Es gibt genügend Ausweichplätze, aber wenn mal drei Womos dicht hintereinander kommen, gibt es ein Problem. Man braucht immer Abstand, nur 2 pro Passing Place. 
Duncansby Head, liegt rechts von John o’Groats, hier wäre es ebenfalls nicht gut gewesen, mit dem Rad hinzufahren. Auch hier ist der P um kurz vor 4 ziemlich voll, ein Bus fährt, da stehen wir dann prima. 


Aussicht nach Orkney, man sieht mehrere Inseln. Die kleine rechts mit dem weißen Leuchtturm ist schön von der Sonne beschienen. Muckle Scerry heißt die.
 Auf der anderen Seite sind es nur paar hundert Meter durchs Gras, bis zu den Duncansby Stacks, zwei Felsenspitzen, die bekannt sind. 
Vor uns läuft einer, der seinen Gang wohl direkt ins Internet hochlädt, er erzählt in die Kamera vor seiner Nase. Ein Busmenge von lauten Südländern läuft gemeinsam und laut hier rum 😂. Portugiesisch, indisch oder .,, 
Da wir hier nur einmal sind, räumen wir den Parkplatz zur Freude eines nächsten und halten auch noch am Touristenhotspot John o’Groats. Parkplatz mit Läden/ Café/ Imbiss rundherum, und einer Distillery, nur für Touristen, und dem Campingplatz. 
Parkgebühr 3,50/Tag, gilt auch für nur eine Std. Wir finden was, machen die richtigen Fotos; die Souvenirläden sind sehr gut bestückt. Hier werben sie mit der größten Entfernung innerhalb GB von einer zur anderen Stelle - Lands End. Waren wir 1984.




Dann ist tatsächlich schon nach 5 und wir fahren zum vorher reservierten Übernachtungsplatz.
Ferryview. Seit John o'Groats sind wir an der A836. Die geht oben zu zwei Dritteln quer, dann runter bis fast zur Glenmorangie, wo wir gestern waren. Großer Bogen. 
Um halb 6 sind wir am Platz. Ohne Reservierung keine Chance, sie haben nur 5 wunderbare Plätze in liebevoll gestalteter Gartenlandschaft plus 2 für Zelte und ein Nurdach-Häuschen. 

Nur 1 rechts, der Platz für den größten. Die anderen sind eher für kleine, es ist zu eng zum Rangieren. Auch wieder etwas nach vorne trotz Keile, aber nicht so stark wie gestern. Alles da, nette Begrüßung, kriegen alles gezeigt, 30 Pfund. Blauer Himmel und Sonne. Axel entsorgt erst mal das volle Klo, alles nötige wird an Strom gehängt, und dann gehen wir bald essen vorne in den Bus, denn der Magen meldet sich. Ohne die Aussicht auf den Bus hätte ich bei John o'..  eben Lust auf ein Eis gehabt. 
Es gibt eine gute Pizza, Axel kriegt ein Orkney Stout und ich probiere einen Beerenwein. Schmeckt wie Saft mit Alkohol.
 
Hier funktioniert sogar der TV. Aber eigentlich will man die Nachrichten doch gar nicht hören🙁.
96 km gefahren, war gefühlt viel, aber auch mehrmals gelaufen, 
15.000 Schritte und fast 11 km. Und 12 Stockwerke 😜🥵. Stimmt wohl.

Samstag, 27. Juli 2024

27.07.24 Portmahomack bis Helmsdale

Ruhig außer Möwen. Die machen einen Lärm!

Auch heute ist die Sonne schon fleißig als wir aufwachen. Tür kann man gleich auflassen, Wind kommt von der anderen Seite. Nachbarn stehen schon davor und halten den ersten Kaffee, auf Gaskocher gekocht, Dackel bewacht uns, Söhne schlafen noch. Das wäre mir alles zu umständlich, allerdings sind sie auch mindestens 20 Jahre jünger. Mit unter 40 wäre ich evtl auch zu sowas bereit gewesen. 

Frühstück, sie haben hier weiße leichte Brötchen mit ein paar Alibi-Körnern oben drauf. 

17 Grad unter Auto 

Nach halb 10 kommen wir weg. Goa fuhr weg, kam wieder, rief nach Anton und fuhr wieder. Kind verloren?

Ich weiß, warum sie hier oft kleine SUVs haben. Man muss oft neben reinfahren. 

Schöne Landschaft!

In Tain bei Tesco gibts Lebenswichtiges wie Wasser, Bier und Strümpfe, plus ein Flohmarkt, wo sie uns sehr nett begegnen. 

Die Glenmorangie Distillery besichtigen wir um 12, soll eine Std dauern, inkl 2 Proben, für 23,- pP, war hochpreisig.

Vorher gibts noch Reste der Pies von gestern, als Grundlage.

Gute Führung, das Mädchen erzählt sehr viel und sehr gut, wir verstehen nur nicht alles, aber ein Einblick ist schon gut. Schön warm da drin. Der Arbeiter, der überwacht, sitzt klimatisiert oder mit Ventilator. 

Zwei Mini Proben gibt’s hinterher, der erste ist ein Calvados, schmeckt lecker und schmeckt lange nach, der zweite eine bunte Verpackung, gibsts nicht mehr viele von, vergessen aufzuschreiben.  Eine haben wir gemeinsam geleert, die zweite mitgenommen. Hier zu kaufen wäre viel zu teuer, Whiskey ist bei uns daheim günstiger.

Die Firma gibts schon seit 1843 und gehört inzwischen zu Louis Vuitton Hennessy LVH. Ich wollte diese hier besuchen, weil ich den Namen kenne und es auf dem Weg liegt. 

Ich koche ein bisschen Gemüse, Axel macht Schläfchen. 

Da ich auch müde bin, bin ich nach dem Essen dran. 

Weiter zur und auf der A9, gleich über den Dornoch Firth, Brücke:

Mehrere Schauer. 

Wir fahren nach Dunrobin Castle, wieder gute halbe Std. 




Dubrobin ist eins der ältesten immer bewohnten Castles, die Sutherlands wohnen hier seit vielen Generationen, und denen gehört auch hier sehr viel. Kurz vorher war ein Denkmal auf dem Berg. Das wäre eher in Thema für einen historischen Roman. Gibt’s vielleicht schon, muss mal forschen. 

 

Dann gehts weiter, es ist noch Zeit, wir können noch etwas fahren. 

Aussicht nach rechts, von gestern die Spitze sieht man. 

Ein Versuch unterwegs, Lothbeg Point, Stellplatz fast ohne alles, aber 20 Pf. will der Bauer haben, ist privat und liegt vorne am Meer. Man muss allerdings unter der Schiene durch. Das hätte mit eingeklappten Spiegeln funktioniert, aber nicht in der Höhe. Es wären nur ca 10 cm, sagte die Nachfolgende, aber für mich sah es mehr aus, war ja an der Seite noch abgerundet, da wurden es sicher fehlende 30 cm. Zum Glück gab es einen Drehplatz. 

Dann weiter nach Helmsdale Harbour, mein Wunschplatz, ich bin hier schon mit Google rumgelaufen, es war genau ein enger P. frei. Stehen zwischen Heilbronn und Holland. 

       Flut

Es werden Lokale angezeigt, wir gehen ins Bannockburn Inn, heißt auch Tartans, alles kariert, Mann bedient, Frau in der Küche. Fritteusen-Essen wie so oft hier, war ok und urig.

 
 

Es ist üblich, Hummerreusen als Deko in den Vorgarten zu legen. Von hier bis ganz oben üblich. Bei einem Café sind alte Steine mit Beschriftung, wie alt sie sind.

 

 

 

Jetzt ist eher Ebbe. 

Auch hier sind die Möwen wieder ordentlich laut! 😄

66 km gefahren, meist A9, schön breit. 

Meist 18 Grad, abends noch 14. 

9898 Schritte, 7 km, 14 Stock, aber wo???

Freitag, 26. Juli 2024

26.07.24 Fortrose nach Portmahomack

Wegen Allergiepille musste ich länger schlafen. Fehlt morgens eine Std😁. Und das bei Sonne! Heizung ist wohl nachts nicht gelaufen, war auf 16 Grad.

Jetzt sind’s schnell 20, draußen laut Google 12, laut Auto nur 10. Es ist windig. (Abends nicht mehr.)  Die Möwen schlafen übrigens nachts nicht…

Die Kessock Bridge ist klar und deutlich zu sehen. 

Schönes Frühstück mit Toast und Brötchen aus dem Coop von gestern. Wasser läuft ab, um 10:32 ist Ebbe. Dann würden laut Erfahrung AB (nicht UM) 11:30 die Delfine wiederkommen und hier Fische fangen. Da sind wir wohl nicht mehr da.
Das ist der Moray Firth. Die Halbinsel hier heißt Black Isle.

Wir fahren nach Entsorgung und Wasser tanken die 20 Minuten nach Norden zur Spitze der Halbinsel, nach Cromarty. Dort ein Rundgang. Vorher sah man schon die Preziosa in Invergordon liegen. 




Bäckerei gibt’s auch. Postfiliale ist zugleich Souvenirladen. Wenn wir nicht so viele Tassen im Schrank hätten…. 

Sie haben eine kleine Fähre für 2 Autos bis 6 m. Interessant.


Zu Mittag gibt’s heute Pies aus der Bakery.
Der Schauer kommt erst bei Mittagsruhe (die Allergiepille von gestern macht immer noch müde).

Nächster Firth heißt Cromarty. Wir fahren an der Seite entlang der Black Isle runter bis zu der langen flachen Brücke, die heißt auch so. 

Und rüber, mal durch Invergordon durch, jetzt waren wir auch mal da, haben aber keine Lust, in das riesige vollgestopfte Schiff einzusteigen. 

Das Getreide steht noch hier in der Gegend.
Und weiter bis Portmahomack, wieder so ein Städtchen, es gibt sogar Platz auf dem Beach Car Park. Hier bleiben wir, parken später noch um:

Um halb 4 sind wir da, Räder raus und Fahrt zum Leuchtturm, jetzt der an der nächsten Spitze, Tarbat Ness. Auf der Single Road. Zwei Autos sind sehr rücksichtsvoll, bzw alle bis auf einen, der einfach 5 cm entfernt von mir vorbei heizt. A……






Tolle Bilder, schön wie Peggys Cove, aber weicher mit der Erika und ohne Felsen. Blüht alles lila. Weit weg springen Delfine. Also haben wir die jetzt auch vom Land aus gesehen (von Schiffen ja schon öfters), wenn es auch so weit weg war wie die Eisbären in Spitzbergen.

P oben steht voll, wir hätten gar keinen Platz gehabt, aber Schild übernachten verboten gibt’s auch nicht. Die dulden es wohl widerwillig. Zurück mit ordentlichem Gegenwind.

17:15 sind wir zurück, der Schauer ist doch vorbeigezogen, Räder rein, umgeparkt, siehe oben.  Es riecht nach Hafen und Bauernhof.
Möwengeschrei ist manchmal schon nervig. Hier gibts auch viele schöne Häuschen mit Erker bzw. Vorbau um den Sonnenuntergang zu beobachten.

Zum Essen landen wir wieder in einem beliebten Lokal, the Castle, hinten war ein Billard Turnier mit guter Stimmung. Alle Altersgruppen sind hier auf den Beinen. Ort hat Gala, das ist eine Woche Programm, heute zB ein Hundewettbewerb oder Spiele am Strand.  Fischplatte mit durchschlagender Wirkung, Axel hatte Curry. Auf dem Heimweg Probleme, zum Glück gibt’s eine öffentliche Toilette nicht weit....

Neben uns wohnt Goa zu viert und mit beim Wettbewerb prämierten Dackel in VW-Bus-Größe. Was für ein Umstand, bis die Betten gerichtet sind und alles seinen Platz hat! Axel schläft mal vor, ich bin noch wach, trotz noch einer Allergiepille. Hab ja noch Hausaufgaben, viele Fotos und mitschreiben.
Für morgen haben wir die Besichtigung der Glenmorangie Destillerie gebucht.

                                            Blick aus der 'Haustür' um 20:00 Uhr. 

                                            Und nach vorne um 21:45 Uhr.

 
81 km heute, Tag 7.       Reicht. 
9200 Schritte und 6,6 km plus 12 km Rad